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Donnerstag, 15. August 2013
Und nochmal Hawaii
Donnerstag, 15. August 2013
Natürlich muss ich der Vollständigkeit halber nun auch noch etwas zu meinem letzten Trip nach Hawaii nachtragen:
Ich habe nämlich tatsächlich noch eine Surfstunde gewonnen!
Konnte meinen Augen kaum trauen, als die Email ins Postfach flatterte!
Aber es stimmte, und am folgenden Tag stand ich - Strandtuch bei Fuss - pünktlich zur Mittagspause in der Hotelllobby, um mit einer Handvoll anderen Glücklichen unsere Surfstunde in Waikiki Beach zu bekommen.
Voll war's, und nicht so einfach, in dem Gewimmel mit niemandem zu kollidieren. Dennoch gelang es mir, die eine oder andere Welle ganz gut zu erwischen.
Aus dem Surfinstruktor, der mich unermüdlich auf eine Welle nach der anderen schickte, war allerdings irgendwie kein Wort und auch kein Tipp oder sowas herauszubekommen. Allerdings bekam ich mit, dass ein anderer, ein Hawaiianer, der auch zu unserem Trupp gehörte, seinen Schülern immer mal ein paar Ratschläge mit auf den Weg gab. Also paddelte ich nach der nächsten Welle zielstrebig auf diesen Instructor zu, und es funktionierte. Er schnappte sich mein Board, drehte mich schon mal in die richtige Startposition und setzte dann an, mir den Bewegungsablauf noch einmal zu erklären.
"... an then you put ya hands aawl the way back to ya coconuts, an then ya push up, okeh?"
- "Ööh, okeh!" machte ich nur und schon war ich auf der nächsten Welle...
Die Welle lief super, und ich bin mir nicht sicher ob das Glück war, oder ob es damit zu tun hatte, dass ich vor lauter Lachen aus versehen alles richtig gemacht hatte.
Ein grosser Spass jedenfalls, und als ich ein paar Tage später dann nochmal an der North Shore auf dem Surfboard stand, gelang es mir tatsächlich zum ersten Mal, einer Welle zu 'folgen', also quasi seitlich zur Well ezu bleiben und diese so richtig 'abzusurfen'. Geil!
Wirklich schade, dass es auf dem Kattegat bei uns so gar keine Wellen gibt...
In diesem Sinne, geniesst den Sommer!
Ich habe nämlich tatsächlich noch eine Surfstunde gewonnen!
Konnte meinen Augen kaum trauen, als die Email ins Postfach flatterte!
Aber es stimmte, und am folgenden Tag stand ich - Strandtuch bei Fuss - pünktlich zur Mittagspause in der Hotelllobby, um mit einer Handvoll anderen Glücklichen unsere Surfstunde in Waikiki Beach zu bekommen.
Voll war's, und nicht so einfach, in dem Gewimmel mit niemandem zu kollidieren. Dennoch gelang es mir, die eine oder andere Welle ganz gut zu erwischen.
Aus dem Surfinstruktor, der mich unermüdlich auf eine Welle nach der anderen schickte, war allerdings irgendwie kein Wort und auch kein Tipp oder sowas herauszubekommen. Allerdings bekam ich mit, dass ein anderer, ein Hawaiianer, der auch zu unserem Trupp gehörte, seinen Schülern immer mal ein paar Ratschläge mit auf den Weg gab. Also paddelte ich nach der nächsten Welle zielstrebig auf diesen Instructor zu, und es funktionierte. Er schnappte sich mein Board, drehte mich schon mal in die richtige Startposition und setzte dann an, mir den Bewegungsablauf noch einmal zu erklären.
"... an then you put ya hands aawl the way back to ya coconuts, an then ya push up, okeh?"
- "Ööh, okeh!" machte ich nur und schon war ich auf der nächsten Welle...
Die Welle lief super, und ich bin mir nicht sicher ob das Glück war, oder ob es damit zu tun hatte, dass ich vor lauter Lachen aus versehen alles richtig gemacht hatte.
Ein grosser Spass jedenfalls, und als ich ein paar Tage später dann nochmal an der North Shore auf dem Surfboard stand, gelang es mir tatsächlich zum ersten Mal, einer Welle zu 'folgen', also quasi seitlich zur Well ezu bleiben und diese so richtig 'abzusurfen'. Geil!
Wirklich schade, dass es auf dem Kattegat bei uns so gar keine Wellen gibt...
In diesem Sinne, geniesst den Sommer!
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Endlich: China!
Donnerstag, 15. August 2013
China also.
Tja, was soll ich sagen, liebe Freunde… China ist ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Und in gewisser Weise hat dieser Trip mein Leben verändert…
Mal abgesehen von der Konferenz, die der eigentliche Grund für zwei Kollegen und mich war, im Mai für 2 Wochen nach China zu Reisen, hatten wir natürlich noch einiges an Programm geplant: Shanghai, Qingdao, Beijing – geht’s noch exotischer? Um alles zu beschreiben, was wir erlebt haben, bräuchte man wohl ein ganzes Buch, aber in der Zusammenfassung klingt es etwa so:
Wir haben gegessen, was auf den Tisch kam, und das beinhaltete: Quallensalat, Schweine- und Entendarm, Entenhals, Hühnerfüsse, Sehne, Knorpel, Herz, Niere, Tintenfisch, Esel, frittierten Spatz (im Ganzen zu zerkauen), Seidenspinnerlarven, Zikaden, fingerdicke Maden, Seegurke, Tang, und zu guter Letzt, ja, haben wir sogar auch noch Hund probiert!
Bis auf die Seegurke war eigentlich auch alles ziemlich lecker, oder zumindest mit irgendeinem Dip zusammen runterzukriegen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich froh war, als die Schafstestikel, die mein russischer Kollege unbedingt noch hatte probieren wollen, dann doch an dem Tag ausverkauft waren. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, nicht zurückzustecken, was die Abenteuerlust beim probieren von Speisen anging, und das auch recht konsequent durchgehalten (okay, zugegeben, den Hühnerfuss habe ich auch übersprungen).
Ausser dem interessanten Essen war noch sehr eindrücklich, dass man als blonde Europäerin selbst in einer Metropole wie Shanghai eine rechte Attraktion ist. Immer wieder wurde ich von chinesischen Touristen gebeten, mit auf deren Fotos zu kommen. Und auch an der Grossen Mauer bildete sich sogar ein kleiner Stau, und die Leute stellten sich tatsächlich an, um an einem besonders schönen Aussichtspunkt mit mir ein Foto zu machen. Wirklich etwas skurril, aber nach einigen Tagen hatte ich mich dann einigermassen daran gewöhnt, ständig angestarrt zu werden, und Menschen zu sehen, die sich gegenseitig anstupsten, um einander auf mich aufmerksam zu machen. Meinen Mitreisenden war es allemal ein grosser Spass, mich mit meiner plötzlichen ’Berühmtheit’ zu necken. Die hatten ja auch gut reden, den keiner von denen war blond. ☺
Wenn man in China ist, kann man wirklich viele Dinge zum ersten Mal in seinem Leben tun. Ich zum Beispie kaufte Seide, erklomm die grosse Mauer, sah Mao’s Sarg, den Kaiserpalast und die Verbotene Stadt, lernte, wie man “Danke”, “Gern geschehen” und “Bitte gib mir Bier” auf chinesisch sagt, sang Karaoke und besuchte öffentliche Toiletten ohne Türen.
All das habe ich schadlos überlebt, und bin nun wieder zu Hause mit einer Erinnerung daran, dass es da draussen so viel mehr gibt, als man sich in seiner eigenen kleinen Welt sonst so bewusst macht…
Tja, was soll ich sagen, liebe Freunde… China ist ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Und in gewisser Weise hat dieser Trip mein Leben verändert…
Mal abgesehen von der Konferenz, die der eigentliche Grund für zwei Kollegen und mich war, im Mai für 2 Wochen nach China zu Reisen, hatten wir natürlich noch einiges an Programm geplant: Shanghai, Qingdao, Beijing – geht’s noch exotischer? Um alles zu beschreiben, was wir erlebt haben, bräuchte man wohl ein ganzes Buch, aber in der Zusammenfassung klingt es etwa so:
Wir haben gegessen, was auf den Tisch kam, und das beinhaltete: Quallensalat, Schweine- und Entendarm, Entenhals, Hühnerfüsse, Sehne, Knorpel, Herz, Niere, Tintenfisch, Esel, frittierten Spatz (im Ganzen zu zerkauen), Seidenspinnerlarven, Zikaden, fingerdicke Maden, Seegurke, Tang, und zu guter Letzt, ja, haben wir sogar auch noch Hund probiert!
Bis auf die Seegurke war eigentlich auch alles ziemlich lecker, oder zumindest mit irgendeinem Dip zusammen runterzukriegen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich froh war, als die Schafstestikel, die mein russischer Kollege unbedingt noch hatte probieren wollen, dann doch an dem Tag ausverkauft waren. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, nicht zurückzustecken, was die Abenteuerlust beim probieren von Speisen anging, und das auch recht konsequent durchgehalten (okay, zugegeben, den Hühnerfuss habe ich auch übersprungen).
Ausser dem interessanten Essen war noch sehr eindrücklich, dass man als blonde Europäerin selbst in einer Metropole wie Shanghai eine rechte Attraktion ist. Immer wieder wurde ich von chinesischen Touristen gebeten, mit auf deren Fotos zu kommen. Und auch an der Grossen Mauer bildete sich sogar ein kleiner Stau, und die Leute stellten sich tatsächlich an, um an einem besonders schönen Aussichtspunkt mit mir ein Foto zu machen. Wirklich etwas skurril, aber nach einigen Tagen hatte ich mich dann einigermassen daran gewöhnt, ständig angestarrt zu werden, und Menschen zu sehen, die sich gegenseitig anstupsten, um einander auf mich aufmerksam zu machen. Meinen Mitreisenden war es allemal ein grosser Spass, mich mit meiner plötzlichen ’Berühmtheit’ zu necken. Die hatten ja auch gut reden, den keiner von denen war blond. ☺
Wenn man in China ist, kann man wirklich viele Dinge zum ersten Mal in seinem Leben tun. Ich zum Beispie kaufte Seide, erklomm die grosse Mauer, sah Mao’s Sarg, den Kaiserpalast und die Verbotene Stadt, lernte, wie man “Danke”, “Gern geschehen” und “Bitte gib mir Bier” auf chinesisch sagt, sang Karaoke und besuchte öffentliche Toiletten ohne Türen.
All das habe ich schadlos überlebt, und bin nun wieder zu Hause mit einer Erinnerung daran, dass es da draussen so viel mehr gibt, als man sich in seiner eigenen kleinen Welt sonst so bewusst macht…
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