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Freitag, 21. September 2012
Aloha!
Freitag, 21. September 2012
Nun, wo die Temperaturen wieder einstellig werden und ich mal wieder eine Nacht am Synchrotron durcharbeiten darf, ist doch ein guter Zeitpunkt, sich die Hawaii-Reise vom Sommer noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.
Mal kurz nachdenken...ja, es ist nach den anstrengenden 10 Tagen in Stanford, dass ich mich auf dem Flughafenterminal in San Francisco von meinen Freunden und Kollegen verabschiede und auf einmal etwas ungläubig auf eine Anzeigetafel schaue, auf der '16:05 - Honolulu' steht.
Mein Sitznachbar im Flieger ist ein gesprächiger Geschäftsmann aus Washington (schon mit Sonnenbrille, Blumenhemd und Flip-flops bewaffnet), so dass mir die 5½ Flugstunden recht kurzweilig vergehen. Schon in der Ankunftshalle vom Flughafen ist alles irgendwie anders. Hawaiimusik in der Luft, noch mehr Flip-flops (hier 'Rubbah Slippahs' genannt) und blumige Hemden, die Leute mit einem Lächeln auf den Lippen, und im krassen Gegensatz zu den Tagen zuvor in Stanford wirken alle so entspannt.
Mit Mietwagen und Navi ausgerüstet also los ins Sonnenuntergangsorange-getauchte Getümmel der Stadtautobahn von Honolulu. Spannend, kann ich nur sagen, und ich bin doch froh, als ich meine Unterkunft gefunden habe. Am nächsten Morgen bin ich früh wach (praktischer Nebeneffekt vom Jetlag) und stürze gierig nach draussen, um mich umzusehen. Wie wunderlich, wenn man so gut wie keine der Pflanzen und Tiere um einen herum jemals zuvor gesehen hat. Statt Spatzen oder Tauben ist der Park voll mit grau-blauen Vögelchen mit einem lustig wippenden Federhütchen auf dem Kopf, die um die Füsse der Bäume herumwatscheln, die ihrerseits in den schönsten Farben um die Wette blühen. Es sind 28 Grad (wie immer), und der Wind sorgt dafür, dass es sich trotzdem nicht zu heiss anfühlt. Kurzum – man kann verstehen, warum ein Baströckchen oder ein Lendenschurz hier eine absolut adäquate Bekleidung zu sein pflegten. Es regnet immer mal wieder in kurzen Schauern, die aber eher angenehm als lästig sind. Nach einem netten Pläuschchen mit der Frau am Kaffeewägelchen streune ich durch die Stadt, bewundere die Surfer am berühmten Stadtstrand Waikiki Beach, höre überall Ukulelengeklimper und komme mir vor wie...ja, wie eigentlich? Seltsamerweise fühlt sich das alles trotz der Exotik und dem Touristentohuwabohu auf eigenartige Weise sehr natürlich und gemütlich an. Ich fühle mich pudelwohl und kann sogar darüber hinweg sehen, dass die Stadt ansonsten extrem amerikanisch daher kommt, mit Drive-Ins für so ziemlich alles, kaum einem Bürgersteig und etwas farbfledderigen Holzhäusern. Auch die Wolkenkratzer sehen im Sonnenlicht nicht ganz so schön aus, wie in der nächtlichen Skyline, aber irgendwie machen das die Palmen am Strand wieder wett.
Ich habe nur drei freie Tage hier, also gehe ich mit Feuereifer mein mir im Vorfeld zusammengeplantes Programm an: Katamarantour mit Schnorchelausflug vor Waikiki, Round Trip einmal halb um Oahu herum, an einem Shrimp-Truck Knoblauch-Shrimps mit einem ordentlichen ‚scoop‘ (=Schippe voll) Reis essen, Sonnenuntergang am ‚Sunset Beach‘, .. und natürlich eine Surfstunde an der Nordküste.
In diesem Sinne...Fortsetzung folgt!
Mal kurz nachdenken...ja, es ist nach den anstrengenden 10 Tagen in Stanford, dass ich mich auf dem Flughafenterminal in San Francisco von meinen Freunden und Kollegen verabschiede und auf einmal etwas ungläubig auf eine Anzeigetafel schaue, auf der '16:05 - Honolulu' steht.
Mein Sitznachbar im Flieger ist ein gesprächiger Geschäftsmann aus Washington (schon mit Sonnenbrille, Blumenhemd und Flip-flops bewaffnet), so dass mir die 5½ Flugstunden recht kurzweilig vergehen. Schon in der Ankunftshalle vom Flughafen ist alles irgendwie anders. Hawaiimusik in der Luft, noch mehr Flip-flops (hier 'Rubbah Slippahs' genannt) und blumige Hemden, die Leute mit einem Lächeln auf den Lippen, und im krassen Gegensatz zu den Tagen zuvor in Stanford wirken alle so entspannt.
Mit Mietwagen und Navi ausgerüstet also los ins Sonnenuntergangsorange-getauchte Getümmel der Stadtautobahn von Honolulu. Spannend, kann ich nur sagen, und ich bin doch froh, als ich meine Unterkunft gefunden habe. Am nächsten Morgen bin ich früh wach (praktischer Nebeneffekt vom Jetlag) und stürze gierig nach draussen, um mich umzusehen. Wie wunderlich, wenn man so gut wie keine der Pflanzen und Tiere um einen herum jemals zuvor gesehen hat. Statt Spatzen oder Tauben ist der Park voll mit grau-blauen Vögelchen mit einem lustig wippenden Federhütchen auf dem Kopf, die um die Füsse der Bäume herumwatscheln, die ihrerseits in den schönsten Farben um die Wette blühen. Es sind 28 Grad (wie immer), und der Wind sorgt dafür, dass es sich trotzdem nicht zu heiss anfühlt. Kurzum – man kann verstehen, warum ein Baströckchen oder ein Lendenschurz hier eine absolut adäquate Bekleidung zu sein pflegten. Es regnet immer mal wieder in kurzen Schauern, die aber eher angenehm als lästig sind. Nach einem netten Pläuschchen mit der Frau am Kaffeewägelchen streune ich durch die Stadt, bewundere die Surfer am berühmten Stadtstrand Waikiki Beach, höre überall Ukulelengeklimper und komme mir vor wie...ja, wie eigentlich? Seltsamerweise fühlt sich das alles trotz der Exotik und dem Touristentohuwabohu auf eigenartige Weise sehr natürlich und gemütlich an. Ich fühle mich pudelwohl und kann sogar darüber hinweg sehen, dass die Stadt ansonsten extrem amerikanisch daher kommt, mit Drive-Ins für so ziemlich alles, kaum einem Bürgersteig und etwas farbfledderigen Holzhäusern. Auch die Wolkenkratzer sehen im Sonnenlicht nicht ganz so schön aus, wie in der nächtlichen Skyline, aber irgendwie machen das die Palmen am Strand wieder wett.
Ich habe nur drei freie Tage hier, also gehe ich mit Feuereifer mein mir im Vorfeld zusammengeplantes Programm an: Katamarantour mit Schnorchelausflug vor Waikiki, Round Trip einmal halb um Oahu herum, an einem Shrimp-Truck Knoblauch-Shrimps mit einem ordentlichen ‚scoop‘ (=Schippe voll) Reis essen, Sonnenuntergang am ‚Sunset Beach‘, .. und natürlich eine Surfstunde an der Nordküste.
In diesem Sinne...Fortsetzung folgt!
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