... neuere Einträge
Mittwoch, 3. August 2011
Århus Favourites Teil V: Latinerkvarteret
Mittwoch, 03. August 2011
Das "Latiner-Viertel" ist der älteste Stadtteil von Århus, und ich nenne es manchmal das 'Århuser Magniviertel'. Ich habe mich lange gefragt, was an diesem Viertel eigentlich "Latino" sein soll - denn eigentlich kommt es recht zahm und europäisch daher...aber dann habe ich mal 'Tante Wiki' gefragt und bin gleich eines besseren belehrt worden:
Die Bezeichnung "Lateinerviertel" stammt historisch von der Universitätsnähe des Viertels - weil sich dort die Intellektuellen, die "Lateiner" (nicht Latinos :-)) viel aufhielten. Heutzutage darf man sich aber auch getrost ohne Lateinkenntnisse dorthin wagen - ich hab's schon ausprobiert!
Schmale Kopfsteinpflasterstraßen, alte, meist zweigeschossige, zum Teil etwas windschiefe Häuser und eine Szene aus gemütlichen Café-Bars, Restaurants, Galerien und kleinen Läden für Kunsthandwerk, Design und Klamotten. Im Latinerkvarter ist alles ein bisschen speziell, ob es nun das Reformhaus, das Antiquariat (dessen Inhaber da drin so viel quarzt, dass man die Bücher vor lauter Qualm gar nicht sehen kann) oder die Kinderkleidung im Danish Design ist.
Das Viertel ist nicht sonderlich groß, beherbergt aber einige "Kleinode", die ich sehr liebgewonnen habe:
Drudenfuss: ein süßes, efeuüberwuchertes Eck-Café, perfekt zum Brunchen oder einfach gemütlich an der Strasse 'kaffesieren', wenn man denn einen der wenigen winzigen Tische ergattert, die auf dem schmalen Bürgersteig Platz haben.
Latin: ein Restaurant genau gegenüber vom Drudenfuss. Klein, fein, und nicht gerade low budget, aber die Fischsuppe ist jenseits vom Diesseits! :-)
Café Englen: Supergemütliches Café mit ausgezeichneter Küche und einem netten Innenhof.
Il Mercatino: ein kleiner, vollgestopfter Kaufmannsladen mit italienischen Dingen: Pasta, Pesto, Espresso, Kekse,...und leckerste Pizza.
Badstue Rock: ein kleiner Laden mit Neuem und Gebrauchtem auf Vinyl oder CD. Kultig und immer gut für eine überraschende Musikentdeckung.
Jeremy's Brød: eine winzige Bäckerei voller Überraschungen und purer Lust an richtig gutem, bodenständigen Backwerk. Hier kann man Jeremy hinterm Tresen beim Teigkneten zusehen und mit ihm ein Schwätzchen über's Wetter halten, während man seine neuesten Gebäck-Kreationen probiert (ich sag nur 'Zitronen-Chili-Hörnchen'...boah, lecker!).
Ris~Ras(filiongongong): eine leicht verquanzte, aber urgemütliche Kneipe mit weitläufigem Kellergewölbe. Hier ist sehr gemischtes, alternatives Publikum zu Hause. Es darf geraucht, Whiskey getrunken und gekickert werden. (ordentliches Bier und Nichtraucherzone sind natürlich auch vorhanden).
Die aufgestellte Schiefertafel vor der Tür prangt dieser Tage mit der Botschaft: "Nööööh, wat siehst Du süß aus in dem Sommerkleid!" Das ist doch mal nett, oder?
Es gibt einfach zu viele dieser kleinen aber feinen Läden im Latinerkvarteret um sie alle zu beschreiben, man muss einfach mal samstags mittags hindurchschlendern.
Um es auf den Punkt zu bringen würde ich sagen: hier ist Århus einfach am gemütlichsten. Oder wie der Däne sagt: Meget hyggeligt!
Die Bezeichnung "Lateinerviertel" stammt historisch von der Universitätsnähe des Viertels - weil sich dort die Intellektuellen, die "Lateiner" (nicht Latinos :-)) viel aufhielten. Heutzutage darf man sich aber auch getrost ohne Lateinkenntnisse dorthin wagen - ich hab's schon ausprobiert!
Schmale Kopfsteinpflasterstraßen, alte, meist zweigeschossige, zum Teil etwas windschiefe Häuser und eine Szene aus gemütlichen Café-Bars, Restaurants, Galerien und kleinen Läden für Kunsthandwerk, Design und Klamotten. Im Latinerkvarter ist alles ein bisschen speziell, ob es nun das Reformhaus, das Antiquariat (dessen Inhaber da drin so viel quarzt, dass man die Bücher vor lauter Qualm gar nicht sehen kann) oder die Kinderkleidung im Danish Design ist.
Das Viertel ist nicht sonderlich groß, beherbergt aber einige "Kleinode", die ich sehr liebgewonnen habe:
Drudenfuss: ein süßes, efeuüberwuchertes Eck-Café, perfekt zum Brunchen oder einfach gemütlich an der Strasse 'kaffesieren', wenn man denn einen der wenigen winzigen Tische ergattert, die auf dem schmalen Bürgersteig Platz haben.
Latin: ein Restaurant genau gegenüber vom Drudenfuss. Klein, fein, und nicht gerade low budget, aber die Fischsuppe ist jenseits vom Diesseits! :-)
Café Englen: Supergemütliches Café mit ausgezeichneter Küche und einem netten Innenhof.
Il Mercatino: ein kleiner, vollgestopfter Kaufmannsladen mit italienischen Dingen: Pasta, Pesto, Espresso, Kekse,...und leckerste Pizza.
Badstue Rock: ein kleiner Laden mit Neuem und Gebrauchtem auf Vinyl oder CD. Kultig und immer gut für eine überraschende Musikentdeckung.
Jeremy's Brød: eine winzige Bäckerei voller Überraschungen und purer Lust an richtig gutem, bodenständigen Backwerk. Hier kann man Jeremy hinterm Tresen beim Teigkneten zusehen und mit ihm ein Schwätzchen über's Wetter halten, während man seine neuesten Gebäck-Kreationen probiert (ich sag nur 'Zitronen-Chili-Hörnchen'...boah, lecker!).
Ris~Ras(filiongongong): eine leicht verquanzte, aber urgemütliche Kneipe mit weitläufigem Kellergewölbe. Hier ist sehr gemischtes, alternatives Publikum zu Hause. Es darf geraucht, Whiskey getrunken und gekickert werden. (ordentliches Bier und Nichtraucherzone sind natürlich auch vorhanden).
Die aufgestellte Schiefertafel vor der Tür prangt dieser Tage mit der Botschaft: "Nööööh, wat siehst Du süß aus in dem Sommerkleid!" Das ist doch mal nett, oder?
Es gibt einfach zu viele dieser kleinen aber feinen Läden im Latinerkvarteret um sie alle zu beschreiben, man muss einfach mal samstags mittags hindurchschlendern.
Um es auf den Punkt zu bringen würde ich sagen: hier ist Århus einfach am gemütlichsten. Oder wie der Däne sagt: Meget hyggeligt!
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge
