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Samstag, 23. Juli 2011
Århus Favourites - Teil III: Marselisborg Lystbådehavn
Samstag, 23. Juli 2011
Dieser kleine Yachthafen südlich der Innenstadt ist ein schönes Ziel für einen kurzen Ausflug am Nachmittag oder Abend, je nachdem ob einem eher nach einem Eis und/oder Kaffe, oder nach einem gepflegten Abendessen zumute ist.
Die Anlage ist gemütlich in einer guten Viertelstunde zu durchschlendern, es gibt jede Menge mehr oder weniger hübsche Segelboote, Motoryachten und Katamarane zu bewundern, außerdem sitzt, wer sehen und gesehen werden will, in den Außenbereichen der zahlreichen Cafés und Restaurants.
Als low-budget Variante schnappt man sich in der ansässigen Eisdiele ein paar Kugeln Eis auf die Hand (damit meine ich natürlich: Waffel), klettert auf die Mole, und beobachtet das Treiben innerhalb und außerhalb des Hafenbeckens.
Will man es ein bisschen edler haben, kann man auch im angeblich besten Meeresfrüchte-Restaurant der Stadt - dem "Seafood" - zu Abend speisen.
Das ist allemal ein Erlebnis, allerdings kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass die Bouillabaise dort durchaus ein abenteuerliches Unterfangen sein kann, und man um die Bedienung diverser Spezialwerkzeuge zum Öffnen der verschiedensten Schalentiere nicht herum kommt, wenn man den Ehrgeiz hat, satt werden zu wollen.
Ich habe mir seinerzeit heimlich das meiste von den offenbar erfahrenen Schalentier-Knackern am Nachbartisch abgeschaut, musste aber vor einer besonders widerspenstigen Krabbenschere dann doch kapitulieren und den etwas hochnäsigen Kellner um Hilfe bitten.
Dass man die riesige nussknackerartige Zange gar nicht als Zange, sondern als schnödes Schlagwerkzeug benutzen muss (wobei die Schalenstückchen ruhig bis über den Nachbartisch fliegen dürfen), konnte ich ja nun beim besten Willen nicht erraten. Nun gut, auch ein Abendessen kann ungemein fortbildend sein, und auch wenn ich zwischenzeitlich etwas neidisch auf das Fischfiletstück auf dem Teller meiner Begleiterin schaute, so bin ich doch jetzt, was Schalentiere angeht, nicht mehr so leicht zu schocken.
(Außerdem weiss ich jetzt auch, dass der Verzehr von gewissen spitzhäusigen Seeschnecken mit grünlichem Fleisch für mich absolut jenseits der Ekel-Grenze liegt. Muss man ja auch erstmal herausfinden)
Kurzum, der Marselisborg Yachthafen ist allemal einen Besuch wert, jedenfalls wenn das Wetter schön ist und man gerne Boote anschaut. Direkt benachbart ist der "Tangkrogen", eine große Zeltwiese,wo vom Zirkuszelt bis zur Freilichtbühne auch immer allerhand los ist.
Von dort aus kommt man auch direkt auf den schönen Weg in Richtung Mountainbiker-Revier (ja, sowas gibt's auch in Dänemark!) und Moesgard Strand, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. :-)
Bis dann!
Die Anlage ist gemütlich in einer guten Viertelstunde zu durchschlendern, es gibt jede Menge mehr oder weniger hübsche Segelboote, Motoryachten und Katamarane zu bewundern, außerdem sitzt, wer sehen und gesehen werden will, in den Außenbereichen der zahlreichen Cafés und Restaurants.
Als low-budget Variante schnappt man sich in der ansässigen Eisdiele ein paar Kugeln Eis auf die Hand (damit meine ich natürlich: Waffel), klettert auf die Mole, und beobachtet das Treiben innerhalb und außerhalb des Hafenbeckens.
Will man es ein bisschen edler haben, kann man auch im angeblich besten Meeresfrüchte-Restaurant der Stadt - dem "Seafood" - zu Abend speisen.
Das ist allemal ein Erlebnis, allerdings kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass die Bouillabaise dort durchaus ein abenteuerliches Unterfangen sein kann, und man um die Bedienung diverser Spezialwerkzeuge zum Öffnen der verschiedensten Schalentiere nicht herum kommt, wenn man den Ehrgeiz hat, satt werden zu wollen.
Ich habe mir seinerzeit heimlich das meiste von den offenbar erfahrenen Schalentier-Knackern am Nachbartisch abgeschaut, musste aber vor einer besonders widerspenstigen Krabbenschere dann doch kapitulieren und den etwas hochnäsigen Kellner um Hilfe bitten.
Dass man die riesige nussknackerartige Zange gar nicht als Zange, sondern als schnödes Schlagwerkzeug benutzen muss (wobei die Schalenstückchen ruhig bis über den Nachbartisch fliegen dürfen), konnte ich ja nun beim besten Willen nicht erraten. Nun gut, auch ein Abendessen kann ungemein fortbildend sein, und auch wenn ich zwischenzeitlich etwas neidisch auf das Fischfiletstück auf dem Teller meiner Begleiterin schaute, so bin ich doch jetzt, was Schalentiere angeht, nicht mehr so leicht zu schocken.
(Außerdem weiss ich jetzt auch, dass der Verzehr von gewissen spitzhäusigen Seeschnecken mit grünlichem Fleisch für mich absolut jenseits der Ekel-Grenze liegt. Muss man ja auch erstmal herausfinden)
Kurzum, der Marselisborg Yachthafen ist allemal einen Besuch wert, jedenfalls wenn das Wetter schön ist und man gerne Boote anschaut. Direkt benachbart ist der "Tangkrogen", eine große Zeltwiese,wo vom Zirkuszelt bis zur Freilichtbühne auch immer allerhand los ist.
Von dort aus kommt man auch direkt auf den schönen Weg in Richtung Mountainbiker-Revier (ja, sowas gibt's auch in Dänemark!) und Moesgard Strand, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. :-)
Bis dann!
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