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Montag, 22. November 2010
Unheimlich gemütlich
Montag, 22. November 2010
Angesichts des Wetters, welches seit Tagen - fast schon Wochen – sehr grau und ungemütlich daherkommt, musste ich ein bisschen überlegen, worüber ich als nächstes schreiben soll, ohne dass es gar zu trübselig oder unterkühlt daherkommen wird.
Aber da ist mir dann doch gleich wieder eine Anekdote zum Schmunzeln eingefallen:
Ich weiß noch, wie ich in meinem ersten århusianer Herbst versucht habe „Das ist ja ungemütlich draußen“ auf dänisch zu sagen. „Hyggeligt“ heißt ja bekanntlich „gemütlich“, und „u-“ entspricht unserer Vorsilbe „un-„. Also sage ich, und versuche dabei besonders nebensächlich dreinzuschauen: „Det er jo meget uhyggeligt udenfor“, will sagen: „Das ist ja sehr ungemütlich draußen“. Der dänische Kollege, den ich mit dieser linguistischen Transferleistung beeindrucken will, guckt leider etwas irritiert, und mir schwant es schon…da war wohl mal wieder was falsch. „Wieso findest Du das denn?“ fragt er verwundert. „Naja,“ sage ich, „es ist kalt und regnet und so…“. „Ach, und das findest Du unheimlich?“ „U-hyggeligt“ heißt nämlich nicht un-gemütlich, das wäre ja zu logisch, nein, es steht für „unheimlich“ oder auch „gruselig“. „Achso“, sage ich gelehrig nachdem er es mir erklärt hat, „und wie würde man das dann auf dänisch sagen, dass es draußen kalt und nass – eben ungemütlich ist?“.
„Wir würden sagen, es ist jetzt Herbst geworden.“
Ah, nunja. Na gut. Wieder was gelernt. :-)
Naja, wie dem auch immer sei, ich werde es mir nun mit einer Tasse Tee unheimlich gemütlich auf dem Sofa machen!
Aber da ist mir dann doch gleich wieder eine Anekdote zum Schmunzeln eingefallen:
Ich weiß noch, wie ich in meinem ersten århusianer Herbst versucht habe „Das ist ja ungemütlich draußen“ auf dänisch zu sagen. „Hyggeligt“ heißt ja bekanntlich „gemütlich“, und „u-“ entspricht unserer Vorsilbe „un-„. Also sage ich, und versuche dabei besonders nebensächlich dreinzuschauen: „Det er jo meget uhyggeligt udenfor“, will sagen: „Das ist ja sehr ungemütlich draußen“. Der dänische Kollege, den ich mit dieser linguistischen Transferleistung beeindrucken will, guckt leider etwas irritiert, und mir schwant es schon…da war wohl mal wieder was falsch. „Wieso findest Du das denn?“ fragt er verwundert. „Naja,“ sage ich, „es ist kalt und regnet und so…“. „Ach, und das findest Du unheimlich?“ „U-hyggeligt“ heißt nämlich nicht un-gemütlich, das wäre ja zu logisch, nein, es steht für „unheimlich“ oder auch „gruselig“. „Achso“, sage ich gelehrig nachdem er es mir erklärt hat, „und wie würde man das dann auf dänisch sagen, dass es draußen kalt und nass – eben ungemütlich ist?“.
„Wir würden sagen, es ist jetzt Herbst geworden.“
Ah, nunja. Na gut. Wieder was gelernt. :-)
Naja, wie dem auch immer sei, ich werde es mir nun mit einer Tasse Tee unheimlich gemütlich auf dem Sofa machen!
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